Ein Ort der Stille
und Kontemplation

Seit 1899 leben Benediktiner in Gerleve. Der Konvent wuchs so rasch an, dass das Kloster bereits nach fünf Jahren zur Abtei erhoben wurde. Fast hundert Mönche lebten hier, als die Nationalsozialisten 1941 das Kloster aufhoben.

Erst nach der Befreiung im Jahr 1945 konnten die Gerlever Benediktiner ihr gemeinsames Leben wieder aufnehmen. Seitdem widmen sie sich – neben dem wissenschaftlichen Studium – vor allem der Exerzitienarbeit und der Jugendseelsorge. Kloster, Abteikirche, Exerzitienhaus sowie Jugendbildungsstätte bilden ein markantes Gebäude-Ensemble. Es trägt die Handschrift von renommierten Architekten wie Ludger Rincklake OSB, Dominikus Böhm, Josef Paul Kleihues und Ulrich Hahn.

Heute leben mehr als vierzig Mönche in Gerleve. Der Konvent ist damit die größte männliche Ordensgemeinschaft im Bistum Münster.